Ausgangspunkt ist die Informationstafel auf dem Obertrauner Gemeindeplatz, mit dem Wegeverlauf. 27 weitere Tafeln berichten Wissenswertes unter anderen über die Zähmung der Traun. Das erst nach 1945 abgeschlossene Projekt war zwischen 1934 und 1938 Teil der sogenannten produktiven Arbeitslosenfürsorge des Staates. die für die Verbauung notwendigen Steine wurden im nahen Steinbruch neben der Straße gewonnen.
Der Hallstätter See bildet einen gewaltigen natürlichen Wärmespeicher und mildert damit das raue und niederschlagsreiche Klima des Inneren Salzkammerguts...
Kaum zu glauben - aber versteinerte Muscheln beweisen es:Das Gestein, das Sie hier überall sehen, stammt von Lebewesen! Milliarden von Organismen...
Die Alpen wären vielleicht wie der Himalaya in den Himmel gewachsen, hätte nicht sofort auch die Erosion mit der mechanischen Abtragung begonnen: Hitze und Frost, urzeitliche Bäche und Flüsse...
Teile der Erdoberfläche waren schon vor 570 Millionen Jahren mit Eis bedeckt. Vor etwa zwei Millionen Jahren setzten häufigere Klimaschwankungen...
Die Formenvielfalt, die uns die Eiszeiten hinterlassen haben, hielt Friedrich Simony auch auf seinem Dachstein-Panorama fest...
Das kohlensäurehältige Regen- und Schmelzwasser wandelt den harten Kalk in leicht lösliches Kalziumbikarbonat um. Das Wasser verliert zwar bald an Aggressivität...
Die Eiszeit hinterließ zunächst schuttbedecktes Ödland, das sich nach und nach eine tundrenartige Vegetation mit kleinen Birken und Kiefern und Fichten eroberte...
Der „Herzfluss" des Salzkammergutes entspringt im nahen Ausseerland. In der felsigen Koppenschlucht zwängt sich die Traun...
Die Karbidlampen flammen auf, der Höhlenführer setzt sich mit seinen Gästen in Bewegung. Bald beginnt es in der Finsternis zu tröpfe...
Viele Dachsteinhöhlen waren de einheimischen seit jeher bekannt - sie nutzten sie mitunter als Keller, als Unterstand oder auch als Versteck...
Seit 1978 steht der gesamte Koppenwinkel unter Naturschutz. Dieser idyllische, von urtümlichem Auwald gesäumte und mit Mini-Inseln geschmückte See wird...
Dieser Steinblock löste sich am 20. Februar 1987 aus der Wand es rauen Koppen...
Pollen von Ampferpflanzen im Gjaidalm-Moor aus der Zeit zwischen 2400 und 1600 v. Chr. deuten darauf hin, dass es im Dachsteingebiet schon in der Bronzezeit Almen gegeben hat...
Das Almjahr beginnt seit Menschengedenken zwischen Mitte Mai und Ende Juni, wenn das Vieh vom Hof Niederalmen wie z.B: die Koppenwinkelalm getrieben wird...
Ganz anders als im friedlichen Koppenwinkelsee kommt das Karstwasser im oberhalb von hier gelegenen Hagenbach-Ursprung und in den benachbarten Waldquellen ans Tageslicht:
Dieses Material erinnert daran, dass hier seit Menschen Gedenken Holz geschlägert wurde: Für die Schaffung von Siedlungsraum und Alm...
Über den Ebnersteg verlief früher ein wichtiger Holzbringungsweg in den Ortsteil Reith, dessen Name auf ein „Gereute", also eine Rodung hindeutet...
Diese Auwald Idylle lässt vergessen, dass man mit dem Wald nicht sorgsam umgegangen ist: Schon Kaiser Maximilian I. trat den Raubbau, „unzeitiger Verödung oder sonst Verschwendung...
Wie eine Insel im Wald liegt der Obertrauner Ortsteil Brand im Tal...
Sicher sind schon die steinzeitlichen Bärenjäger in die Dachsteinhöhlen eingedrungen. Aber erst der Hirte Peter Gamsjäger entdeckte 1897 im altbekannten „Wetterloch"...
Oberhalb der Köhlerbrücke befinden sich das Bundessportheim Obertraun und die Talstation der Dachstein-Seilbahn...
Der Mühlbach, den sie hier überqueren, aber auch die Reste von Holzpiloten in der Traun erinnern noch an eine besondere Form der Wassernutzung:...
Wirtschaftliche Impulse brachte auch der Bau der Salzkammergutbahn, die ursprünglich über Hallstatt verlaufen sollte...
Früher war der Ort ab dem ersten Schneefall oft wochenlang von der Aussenwelt abgeschnitten: die Geschichte von Obertraun reicht weit zurück...