Die Kraft des Wassers

Gehzeit: 1 ½ Stunden (ca. 6 km)
Höhe: 610m
Ausgangspunkt: Hallstatt-Lahn / Malerweg
Besonderheiten: Auf den Spuren von Waldmüller und Stifter

Eine Wanderung, die von jedermann geschafft werden kann und die mit ihren landschaftlichen Reizen zu jeder Jahreszeit die Wanderer in den Bann zieht. Drei Wege, der Echerntalweg der Kohlstattweg und der Malerweg, würden zum Ziel führen. Wir beschreiben hier den Malerweg. Der Weg beginnt beim Gasthof "Grüner Anger". Man geht vorbei am Internat der Holzfachschule, kommt zum Gasthof "Hirlatz" und zum Sportplatz.

In 10 Minuten erreicht man die Abzweigung der Forststraße Richtung Dachstein und das "Dachsteinwarte"-Gasthaus (geschlossen). Man überquert die Kreuzung und gelangt auf den herrlichen Waldmüller-Malerweg. Ganz leicht ansteigend hat man immer rechterhand den reißenden Waldbach neben sich. Eine Bank lädt zur Ruhe und Besinnung ein und man kann das Naturschauspiel der vielen Wasserfälle bewundern. Ein Wanderziel, das nicht nur von den Sommergästen, sondern auch von den Einheimischen gerne aufgesucht wird.

Linkerhand begegnet man im "Märchenwald" dem Runenstein. Wer den Weg abbrechen will, kann bei der ersten Brücke die Verbindung zum Echerntalweg herstellen und schon zurückkehren. Wenn man weiterwandert, überquert man die Dürrenbach-Brücke und kommt 300m weiter zur letzten Brücke, die den Waldbach überwindet. Kurz davor beginnt links auf der Waldbachleite der Gletschergartenweg. Etwa ½ Stunde ist es noch, bis man auf dem steilen Weg zum Waldbachstrub-Wasserfall kommt. Aus einer gewaltigen, 90 m hohen Klamm, die sich in drei Stufen gliedert, stürzen die Wassermassen brausend und tosend in die Tiefe.

Als Rückweg kann man den Echerntalweg nehmen, der an der letzten Brücke beginnt und am linken Bachufer herausführt. Wer aber noch Zeit hat, könnte den Felsenweg über den berühmten Gangsteig hochsteigen, der fünf Minuten unterhalb des Wasserfalls beginnt, und dann entweder über den Salzberg weiterwandern oder die Forststraße über die steinerne Brücke nach Hallstatt zurückgehen. Wenn man auf dem Echerntalweg nun das erste Waldstück verlässt, erblickt man eine weite Wiese. Rechts kann man einen Blick zur Hirlatz-Wand werfen: hier sieht man auf der Westkante den "Bischofskopf" (1.484 m), den die Natur aus Fels geschaffen hat.

Von der Echernwand stürzt aus über 100 Meter Höhe der Spraderbach als "Schleierfall" herunter - wieder ein Naturschauspiel. Ein schöner Promenadenweg führt durch einen Wald und heraus zum ehe. Gasthof "Dachsteinwarte" (geschlossen). Wenn man weiter auf dem Echerntalweg bleibt, kommt man nach Überqueren einer Wiese in ein Waldstück, in dem sich der große Kreuzstein befindet. Am Ende des Weges sieht man dann das Verwaltungsgebäude des Bergbaubetriebes von Hallstatt.

Nach Oben