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Auf Schritt und Tritt Geschichte
Themenweg Hallstatt
Auf kleinen Informationstafeln entlang die auf Grund von besonderer
Thematik angeordnet sind lernt der Besucher die Vergangenheit von
Hallstatt kennen und weiß nach dieem Rundgang das lokale Angebot an
Naturschätzen, Kleinoden und Kulturdenkmälern zu würdigen. Hier erfahren Sie mehr über die schwere Arbeit der Kerntragerweiber, die schwere Salzsteine
(Lecksalz), vom Salzberg hinab ins Tal nach Hallstatt getragen haben,
stellenweise auch im hochwangeren Zustand. Weiters berichten die Tafeln
vom großen Brand von 1750, die beinahe den gesamten Salinenort in Schutt und Asche gelegt hätten. Geschichte live erleben.
Der Rundgang ist zu jederzeit Möglich. Und wenn Sie nach dem Rundgang
noch immer Luft auf Geschichte verspüren, so empfehlen wir Ihnen einen
Besuch im Museum Hallstatt. Das neue Welterbe- Museum in Hallstatt ist
ein Erlebnis für die ganze Familie. Der Besucher erlebt in einer
eindrucksvollen Zeitreise die Geschichte des Salinenortes vom Beginn menschlicher Anwesenheit bis zur Erhebung der Region zum Welterbe der Menschheit.
Themenwegstafeln in Überblick
Bezauberndes Hallstatt
Was Hallstatt ausmacht, hat Rudolf Lehr -
Journalist und Wahl-Hallstätter - auf den Punkt gebracht: "Sie wollen
einsam sein? In drei Minuten sind Sie in der Einsamkeit. Nachdenklich...
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Da findet man nicht die fetten Schüsseln
Die Hallstätter müssen sehr harte Arbeiten
verrichten, welche sie durch reichliche Nahrung und stärkende Getränke
nicht ersetzen können.
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Die Kerntragerweiber
Manche Kerntragerweiber trugen ihre Last selbst im
hochschwangeren Zustand. Das direkt aus dem Gestein gebrochene Kernsalz
findet heute noch als Lecksalz für das Wild bzw. das Vieh Verwendung.
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Über die Dächer weg
Hallstatt macht den Eindruck, als sei es von einer
Riesenhand tüchtig durcheinander geschüttelt, an den lotrecht aus dem
schwarzen See aufsteigenden Felsen geworfen und kleben geblieben.
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Auf Friedrich Mortons Spuren
1923 gründete Friedrich Simony in Hallstatt eine
botanische und meteorologische Station; zwischen 1925 und 1967
engagierte er sich als Kustos des Hallstätter Museums.
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Heimat Hallstatt
Das Volksleben wird im Museum Hallstat durch alte
Musikinstrumente, Trachten und Weihnachtskrippen ebenso dargestellt wie
durch eine original erhaltene Rauchkuchl.
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Wo man das Salz sott
Die Sole floss in Holzrohren direkt vom Salzberg zum
Sudhaus herunter. Der immense Holzverbrauch dezimierte jedoch die
Waldbestände im Inneren Salzkammergut. Aus diesem Grund ging 1607 im
holzreicheren Ebensee eine neue Saline in Betrieb.
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Die Mühlen am Wasserfall
Die Hofkammer erließ 1490 eine Widmung, nach der die
Bauern im fruchtbareren Alpenvorland, aber auch im steirischen Ennstal
ihre Produkte nur ins Salzkammergut liefern durften...
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Der Kampf um den Glauben
Die neugotische evangelische Christuskirche besteht
seit 1863, nachdem durch das "Protestantenpatent" Kaiser Franz Josephs
I. der evangelische Glaube dem katholischen völlig gleichgestellt
worden war.
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Friedrich Simony erforscht den Dachstein
1842 überschritt Friedrich Simony erstmals den 2995 Meter hohen Dachstein...
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Ein Haus für die Armen
Ab 1868 konstituierte sich in Hallstatt der erste Arbeiterbildungsverein Oberösterreichs...
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Hallstatt brennt
Am 20. September 1750 legt ein Feuer den größten
Teil des Marktes in Schutt und Asche legte: Vier Menschen starben
damals; 35 Häuser gingen in
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Der Markt und seine Salzfertiger
Die Anlage des Marktplatzes geht auf das 14.
Jahrhundert zurück; die meisten seiner Bürgerhäuser stammen aus dem 16.
Jahrhundert.
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Zu Gast in Hallstatt
Wortgewaltige Dichter - von Johann Nestroy über
Nikolaus Lenau bis Carl Zuckmayer - oder Publikumslieblinge wie
Alexander Girardi und Marlene Dietrich haben sich in die Hallstätter
Fremdenbücher eingetragen.
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Die ersten Touristen kommen
Um 1900 sorgten in Hallstatt bereits drei Hotels,
zehn Gasthäuser und eine Brauerei für das leibliche Wohl der immer
zahlreicher werdenden Gäste...
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Im Badergraben
Die soziale Situation im Salinenwesen war meist
besser als in anderen Wirtschaftsbereichen. Ein Spital für Kranke und
Hilfsbedürftige gab es hier schon im 16. Jahrhundert und um 1565 hatten
die Arbeiter bereits Anspruch auf kostenlose ärztliche Hilfe.
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Die große Zeit von Hallstatt
Die ältesten Fundstücke stammen aus der Steinzeit.
Hallstatt war damals Mittelpunkt einer "Frühform europäischer Einheit",
die von Frankreich bis Slowenien reichte: Die Historiker nennen diese
Epoche seit 1874 "Hallstattkultur".
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Durch Tausende von Jahren
Immer wieder waren die Bergleute auf die Spuren
ihrer prähistorischen Vorgänger gestoßen. 1734 entdeckten sie sogar
einen vollständig konservierten "Mann im Salz", den sie jedoch - als
offensichtlichen Heiden - gleich wieder verscharrten.
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Die "Unterwelt" der Schmiede
Die Schmiede
reparierten Werkzeug, beschlugen Pferde und Wägen und stellten die
gewaltigen Eisenbleche für die Sudpfannen her, die man von auswärts gar
nicht hertransportieren konnte.
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Hallstatt und die Habsburger
Der
historische Rudolfsturm war einst Wehrturm zur Verteidigung des Salzes
gegen Feinde und diente dem Bergwerksleiter als Wohnung.
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Die Seestraße und andere Verkehrswege
Vor dem Bau der Strassen war Hallstatt nur auf Saumwegen oder per Boot zu erreichen...
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Zwischen See und Salz
Alexander
von Humboldt, ein weitgereister Forscher des 18. und 19. Jahrhunderts,
nannte Hallstatt "den schönsten Seeort der Welt".
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Die Salzstätte
Schon
in der Jungsteinzeit hat das Salz die Menschen nach Hallstatt gelockt;
seit 1300 v. Chr. wird der Abbau durchgehend betrieben.
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Salz der Erde
Wer
in die Tiefe der Zeit eintauchen will, muss in Hallstatt nach oben -
dorthin wo die Menschen unglaubliche Mühen auf sich nahmen und
technische Meisterleistungen erbrachten...
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