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Plätze der Freude

Sarstein

Die Seen- und Berglandschaft ist eine Kraftregion für Körper und Geist. Öffnen Sie Ihre Sinne für das Einfache und Schöne dieser Welt! Hier finden Sie eine Übersicht über die schönsten "Glücksplätze" in der Region Hallstatt.

Die Dammwiese

Blick zur Dammwiese und dem PlassenHallstatt | Oberhalb des Hallstätter Salzberges gelegen, an einem alten Passübergang in die Gosau dem Strenhang. Hier wurde bereits zur Keltenzeit aus Quellsohle Salz gewonnen, auch jetzt gibt es dort noch saures Wasser, empfohlene Wanderzeit, Spätsommer erbaut. Im vorigen Jahrhundert wurde dort eine gut erhaltene Steinstiege, die zu einem Stolleneingang führt gefunden. Außerdem Holzbauten, deren Bestimmung nicht geklärt werden konnte. Sicher ist hingegen, dass es sich um Bauten aus der Keltenzeit handelte. Die Bauten wurden leider wieder zugeschüttet und sind derzeit unauffindbar. Aber im Frühsommer blühen auf der sonst mit Schilf bedeckten Moorfläche die schönen weißen Berganemonen, hier am Fuße des Plassens ein herrlicher Anblick.

Schachtelstern

am 9. Sept. 1880 wurden im Ramsaugebirge am so genannten ‚Schachtelstern'
von einem Wilderer 2 Jäger erschossen. Der Jäger Neubacher war sofort tot, Jäger Greunz starb einige Jahre später an den Schussverletzungen. Der Wilderer wurde nie gefasst.

Soldaten-Moos - Ortschaft Lasern

Sagenplatz - hier versanken 3 Franzosen im Moos

Untersee Auch Kinder suchen das Glück Relaxen und entspannen

Schindergraben - Ortschaft Rehkogl

Sagenplatz - hier wohnte ein Schinder.
Sage „Die Schindergrabensäge":
In Rehkogl, unterhalb des Hütteneckwirtshauses, stürzt die kleine Zlan zwischen mächtigen Felsblöcken über einen steilen Hang, dem ‚Schindergraben' hinunter, der Vereinigung mit ihrer größeren Schwester, der großen Zlan, zustrebend. Vom linken Ufer der kleinen Zlan ist beim Abfall derselben ein so genanntes ‚Sagwasser' zum Betrieb einer Säge abgeleitet. Diese Säge, zum Hause Rehkogl
13 gehörend, war einst der Schauplatz eines frevelhaften Beginnens. In der Säge war der Eigentümer (nach einer anderen Version war es der Knecht) mit dem Schneiden von Blochen beschäftigt. Ein paar seiner Gegner, die ihm seines religiösen Bekenntnisses wegen verfolgten, überfielen ihn und nachdem sie ihn überwältigt hatten, banden sie ihn auf einen Bloch und ließen die Säge angehen, damit sie ihn der Länge nach durchschneiden sollte. Doch scheinen die Gegner mit den Hantierungen zu wenig vertraut gewesen zu sein, weil sie den Schieber, der den Saggattern vorwärts treibt, nicht einschalteten. So ging wohl die Säge auf und nieder, der Saggattern aber blieb stehen, wodurch der Arme mit dem bloßen Schrecken davonkam. Seither heißt die Säge die „Schindergrabensäge".

Glücksplätze Natur spüren Glücksmomente teilen

Wildfrauenloch

Gosau | Einst lebten auf der vorderen Grubenalm im Gosautal wilde (wild ist hier als "scheu" bzw. "schüchtern" zu verstehen) Jungfrauen im "Wildfrauenloch). Dort hingen Sie die Wäsche zum Trocknen in die Sonne. Zur Zeit des Getreideschnittes kamen sie ins Tal und halfen den Bauern bei ihrer Arbeit.

im ‚Wurf' am Raschberg - Naturplatz

Bad Goisern&St.Agatha | Ausgangspunkt: St. Agatha über Pichlern bis Parkplatz Raschberg. Rechte Forststraße zirka 400 m bis zur Steilwand, von der Wand rechts Gehweg zirka 250 m. Vom Parkplatz 700 m, dann rechts abzweigen 200 m.

Schwefelbettler in Ramsau, nähe Sprungschanze - Naturplatz

Ursprünglich eine Viehtränke

Bauchwehbründl im Kriemoos - Alm - Naturplatz

Bad Goisern | Ausgangspunkt: Ortschaft Rehkogl Richtung Kriemoos. Von der Wölflhütte zirka 100 m rechts unten.

Kaiser-Jagdtisch

Bad Goisern | Unweit der Chorinskyklause im Goiserer Weißenbachtal am linken Ufer des Weißenbaches steht der imposante Kaiser-Jagdtisch, eine Sitzgruppe aus mächtigen Steinen errichtet. Hier, im beliebten Jagdgebiet Kaiser Franz Josephs, wurde nach erfolgreicher Jagd von ihm eine Jause eingenommen.
Sehenswert ist die im Jahre 1819 fertig gestellte Chorinsky-Klause . Im Sommer wird die noch voll funktionsfähige Klause meist in einem Abstand von 14 Tagen geschlagen.

Ödensee und Moore

ÖdenseeAussserland/Pichl-Kainisch | Von Kainisch aus führt ein breiter Feldweg zum Ödensee . Es ist nur eine kurze Strecke, einladend für einen Spaziergang, der durch eine Moorlandschaft führt. Das Gebiet steht unter Naturschutz und war auch in grauer Vorzeit ein viel besuchter Ort. Felszeichnungen im Bergland dahinter lassen eine einst kultische Bedeutung der Religion erkennen. Die örtliche Dichtergröße Franz Kain hat dem Ödensee - und dem Weg dorthin - ein deftiges Denkmal gesetzt.