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Die Ursprünge von Gebisharn

Benedikt Pillwein Goisern - im 13. Jahrhundert „Gebisharn" und später auch „Geosarn" genannt liegt in einem breiten Talboden, den der eiszeitliche Traungletscher ausgeschürft hat und der zunächst noch vom Hallstätter See ausgefüllt war. Die wilden Seitenbäche füllten das Becken mit Schutt, den sie aus dem Katergebirge, dem Ramsaugebirge (Kalmberg-Massiv) und aus den westlichen Ausläufern des Toten Gebirges mit sich rissen. Darauf schufen die Goiserer Urväter jene bezaubernde Kulturlandschaft, die den Reiseschriftsteller Benedikt Pillwein anno 1828 zu hymnischer Begeisterung trieb: „Keine Gegend kann schöner und für den Mahler an abwechslungsreichen Scenen reichhaltiger seyn..." G Vielleicht liegt diese Schönheit auch daran, dass „Geusarn und all sein Volckh" der Sage nach vom heiligen Petrus persönlich bekehrt worden sein soll.

Historisch gesichert ist die Entwicklung des heutigen Ortes - abgesehen von Funden aus der Jungsteinzeit, der Bronze- und der Römerzeit - seit den Alpenslawen und den nachfolgenden Baiern. Im 11. Jahrhundert dürfte hier schon ein großes „Rodungsloch" im Wald besiedelt gewesen sein. 300 Jahre später waren die Menschen wohl auch schon am „Geusarer See" - am heutigen Hallstätter See -sesshaft.