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Obertraun setzt auf LA 08
Oberösterreichische Landesausstellung 2008 „Salzkammergut" - Standort Obertraun: „Dachstein - Forscher - Höhlenbären"
26. Juni 2007: Obertraun/Schönbergalm; Obertraun ist - wie 13 weitere Gemeinden im Bezirk Gmunden - ein Standort der OÖ. Landesausstellung 2008 unter dem Titel „Salzkammergut". Unter dem Untertitel „Dachstein - Forscher - Höhlenbären" wird auf der Schönbergalm der eigentliche Ausstellungsplatz mit verschiedenen Themen und erlebbaren Stationen aufbereitet. Gleichzeitig werden im Tal drei Plätze (Gemeindeplatz, Kirchenplatz und Winkler Kreuzung) sowie der Bahnhofsbereich sozusagen als Eingänge zur Landesausstellung am Standort Obertraun neu gestaltet.
Die
künstlerische Leitung übernahm das Architekturbüro Stöckl in enger
Zusammenarbeit mit dem Lenkungsbeirat LAST 2008 (Vertretern der
Gemeinde Obertraun, Amt der OÖ. Landesregierung, Österr. Bundesforste,
Dachstein Tourismus AG., Dachstein&Eishöhlen GmbH & Co.KG.).
Insgesamt werden am Standort Obertraun 3,18 Mio. Euro investiert. Bürgermeister Egon Höll:
„Allein durch die Tatsache, das Obertraun einer der
Landesausstellungsstandorte 2008 ist, ergeben sich für unsere Gemeinde
beste touristische Möglichkeiten. Die im Zuge der Landesausstellung
geplanten Investitionen, aber auch die derzeit in der Umsetzung
befindlichen Projekte (Seilbahn-Neubau, Radweg-Errichtung,
Weiterentwicklung WelterbeWanderWelt, Ortsbeschilderung „Neu",...)
bedeuten für die Dachsteingemeinde einen Quantensprung bei der
touristischen Infrastruktur!"
Man setzt auf Nachhaltigkeit!
Im Zuge der Gestaltung der OÖ. Landesausstellung 2008 wurde das Architekturbüro Stöckl mit Sitz in Grein/D. beauftragt für Obertraun und die Schönbergalm, dem Ausgangspunkt zu den Dachsteinhöhlen, strukturelle, bauliche und kulturelle Interventionen zu entwickeln, zu planen und umzusetzen. Der Untertitel „Dachstein-Forscher-Höhlenbären" präsentiert den Dachstein als Ort des Geschehens, „Forscher" steht für die Würdigung des Wirkens von Friedrich Simony aber auch als mögliche Assoziation für die Besucher der Dachsteinregion sich „mehr" Zeit zu nehmen und selbst als „Forscher" zu fungieren; „Höhlenbären" steht für den emotionellen „mystischen" Teil der Ausstellung.
Durch sensiblen Umgang mit der einmaligen Naturkulisse und unter Verwendung natürlicher Materialien werden zahlreiche Erlebnisstationen geschaffen, die es zu erforschen gibt.
Um einerseits die Verweildauer auf der Schönbergalm zu verlängern und andererseits die Wartezeit für den Höhlenbesucher zu verkürzen und ein authentisches, vielschichtiges Naturerlebnis auch für nicht Berg-Erfahrene und Familien zu schaffen, entsteht ein naturnaher Familienpark der während und auch nach der Landesaustellung für Abwechslung sorgt.
Sanierung von den drei Ortsplätzen!
Im Ort wird durch die Neugestaltung des Gemeindeplatzes mit seinem Dorfbrunnen (im Sommer eine begehbare Wasserhöhle, im Winter eine Eishöhle) und eines Face-Lifting's des Musikpavillons ein schöner Platz für Feiern und/oder kulturelle Veranstaltungen geschaffen.
Der Kirchenplatz (und
dadurch der Kindergarten-Vorplatz) wird autofrei und völlig neu
gestaltet - es entsteht somit ein einladender Blickfang und Rastplatz
für Wanderer, Radfahrer und Besucher, die per Bahn oder Rad anreisen.
Weiters wird es einen kleinen Infopoint als Erstinformationsmöglichkeit
geben. Bei der „Winkler Kreuzung" wird eine einladende
Eingangssituation zu den Dachsteinwelten und dem Weltkulturerbe
geschaffen. Die Kreuzung wird verkehrsberuhigt und enthält verschiedene
künstlerische Interventionen. So symbolisiert eine stilisierte
Seilbahngondel mitten im Kreuzungsbereich, dass es mit der Region
„steil bergauf" geht.

