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Naturerlebnis Gletschergarten
Gehzeit: 3 Stunden (ca. 6 km)
Höhe: 700m
Ausgangspunkt: Hallstatt-Lahn
Besonderheiten: Der Hallstätter Gletschergarten liegt im Echerntal und wurde 1926 entdeckt.
kombinierbar mit Waldbachstrub und Waldbachursprung.
Der Hallstätter Gletschergarten ist ein Relikt der letzten Eiszeit
(Würm), deren Gletscher sich im Spätglazial, vor rund 12000 Jahren, aus
dem Echerntal zurückzogen. Die Bildung der Gletschertöpfe ist auf die
Erosionstätigkeit des Gletscherwassers zurückzuführen, das mit hohem
Druck und großer Geschwindigkeit unter Gletschern fließende trübe
Schmelzwasser ("Gletschermilch") führt große Mengen Gesteinspartikel
mit, welche eine Schleifwirkung ähnlich einem Sandstrahlgebläse haben.
Unebenheiten der Felsoberfläche führen zu Wirbelbildungen und im
Zusammenhang mit Härteunterschieden im Gestein sowie bewegten Geröllen
("Gletschermühlen") zur Ausbildung unterschiedlicher Formen von
Gletschertöpfen.
Der Hallstätter Gletschergarten wurde 1926 entdeckt und zugänglich
gemacht. Die Sanierung dieses Naturdenkmals erfolgte im Jahre 1990.
Entlang
des Malerweges in das Echerntal - auf der Höhe des vormaligen
Gasthauses "Dachsteinwarte" links auf eine Forststraße (Nr. 601,
Richtung Wiesberghaus - Simonyhütte).
Am Beginn der Forststraße
(Simonydenkmal) führt die Asphaltstraße in ca. 20 min direkt zur oberen
Dürrenbachbrücke (höchster Punkt des Gletschergartens, 700 m); eine
Tafel informiert dort über die ganze Anlage; der Gletschergarten-Steig
führt dann steil hinunter zum Waldbach.
Rückweg nach Hallstatt
über den Malerweg oder nach Überquerung der Wildwasser-Brücke über den
Echerntalweg. Über die Binder-Wiesen und durch einen romantischen Wald
geht es zurück nach Hallstatt-Lahn.
Diese Tour ist bei jeder Witterung möglich.

