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Im Einklang mit der Natur
- Gehzeit: ca. 3,5 Stunden, ca. 13km
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Ausgangspunkt: Bahn-Haltestelle Obertraun-Koppenbrüllerhöhle. Parkplätze über die Traunbrücke beim Gasthof Koppenrast
Besonderheiten: Natur Pur und unendlich viel Ruhe.
Von
der Haltestelle „Obertraun Koppenbrüllerhöhle" ( bzw. Bhf. „Obertraun
Dachsteinhöhlen") fahren wir mit dem Zug bis Bad Aussee. Von dort gehen
wir auf einer Forststraße entlang der Traun und der Bahn ca. 1,8km bis
zu sog. „Austeg", wo wir, die Traun überquerend, uns auf leicht
ansteigendem Weg der Ortschaft Sarstein nähern (Dort befinden sich zur
ersten Stärkung 2 Jausenstationen). Koppentalwanderweg Nach einer
kurzen Strecke durch diesen romantischen Ausseer Ortsteil
kommen wir auf eine schön angelegte Forststraße, auf der wir, mit
teilweise schönem Blick auf den Krippenstein, bis zu einer Hütte, der
sog. „Vogelhütte" (mit Unterstellmöglichkeit) gelangen.
Wir haben damit bereits fast die Hälfte des Koppentalwanderweges hinter uns. Vor dieser Hütte biegen wir links ab und nähern uns auf abfallendem Weg wieder der Traun, die wir auf einer schönen, neu angelegten (und in Graz extra prämierten) Hängebrücke überqueren.( Nach 300m weitere Jausenstation).
Der nun vor uns liegende Wegabschnitt (3,5km) ist der eigentlich wildromantisch schönste Teil dieses
neuen Wanderweges, der immer neben der aufbrausenden Traun entlang auf
der alten Bahntrasse angelegt wurde. Diese Bahntrasse wurde im Jahre
1897 gänzlich vom Hochwasser weggespült und dann wesentlich höher
verlegt. Durch den alten Eisenbahntunnel, der als einziges Objekt
diesen Wassermassen trotzte, erreichen wir die am wildbrausenden Wasser
gelegene Koppenbrüllerhöhle (Geöffnet: 1. 5.-30. 9., tägl. 10 h-16 h)
Die Koppenbrüllerhöhle ist eine wasserführende Tropfsteinhöhle, die von
Ende April bis Ende September geöffnet ist. (Führungen täglich von 10
Uhr bis 16 Uhr). Bis zum Ende des eigentlichen Koppentalwanderweges
sind es nun nur mehr 10 Minuten Fußweg.
Die Geschichte des Koppentales
erzählt der im Jahre 2001 errichtete Themenweg „Weg durch die Wildnis".
Auf 11 Stationen wird auf grossen Tafeln die Tierwelt, Jagd, Urzeitwege
durch das Koppental, gewaltige Lawinenabgänge, das Holztriften auf der
Traun, die Geschichte der Eisenbahn, die Koppenbrüllerhöhle ...
beschrieben. Historische Zeichnungen und Abbildungen ergänzen diese
Texte. Am Ende des Koppentalwanderweges besteht eine
Weiterwandermöglichkeit von ca. 30 min (hin und zurück) zum idyllisch
gelegenen Koppenwinklsee und zur Koppenwinklalm. (Nach dem 26. Okt.
nehmen wir noch den Weg weiter über den Obertrauner Höhenweg ( weitere
4km ) nach Obertraun zum Ausgangspunkt Bahnhof
„Obertraun-Dachsteinhöhlen".
Wer diese gemütliche Halbtagestour zu einer Tagestour ausdehnen will, kann auf dem an den Obertrauner Höhenweg anschließenden, bekannten Hallstättersee-Ostuferwanderweg entlang des Hallstättersees bis nach Steeg a. Hallstättersee noch 10km weiterwandern.


